Der Guppy stellt sich vor

Der Guppy (Poecilia reticulata) gehört zu den Lebendgebährenden Zahnkarpfen und ist auch bekannt als „Millionenfisch“. Seinen Beinamen bekam er, weil er sehr vermehrungsfreudig ist und die Zucht wirklich leicht gelingt. Guppys züchten macht wirklich Spaß und ist mit relativ kleinem Aufwand zu bewerkstelligen.

 

Im Jahre 2008 hatte der Guppy Geburtstag, denn wir feierten das 100jähriges Jubiläum seines Erstimports nach Deutschland. Und im Jahre 2009 folgt ein weiteres Jubelfest, denn dann ist die Erstbeschreibung schon 150 Jahre her.

 

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Guppys umfasst die tropischen Gewässer im nördlichen Teil des südamerikanischen Kontinents. Auch auf manchen karibischen Inseln ist er vertreten, man findet ihn zum Beispiel auf Trinidad, Barbados und Guyana. Durch den Menschen hat er sich jedoch mittlerweile in vielen Teilen der Erde als Neozoon ausgebreitet - sogar in Deutschland.

 

Guppys zeigen einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus (männliche und weibliche Tiere unterscheiden sich äußerlich deutlich voneinander). Weibchen werden rund ca. fünf Zentimeter lang und deutlich größer als die schlankeren Männchen, die ca drei Zentimeter lang werden. Durch Züchtung "Guppyochzucht" gibt es heute eine unendlich große Fülle an Farben und Formen. Weibchen sind meistens unscheinbarer gefärbt.

 

Für Laien ein eher unscheinbares, dafür aber für die Zucht äußerst wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist das sogenannte Gonopodium bei männlichen Guppys, das für die Fortpflanzung bedeutsam ist.

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