deckfarben

Die Deckfarbe ist der dekorative Faktor, der den Guppy zu seiner Popularität verholfen hat.

Die mehr oder minder verlängerte Schwanzflosse schimmert in den schönsten Farben und Farbkombinationen. Zwischen Zitronengelb und Nachtschwarz, leopardenartigem Musterungen oder eleganten Farbverläufen ist fast alles züchtbar. Hierbei gilt ebenfalls der Vererbungslehre Beachtung zu schenken und sich in ein guts Buch reinzulsen.

Die Farben beim Guppy werden durch die in den verschiedenen Hautschichten eingelagerten Farbzellen (Chromatophoren) erzeugt. Bedingt durch die Größe, Form und die Anordnung der Farbzellen werden die unterschiedlichsten Farben und Farbnuancen erzeugt.
Die schwarzen Farbzellen werden Melanophoren genannt. Die roten  Farbzellen heißen Erythrophoren und die gelben Xanthophoren. Das Guanin in den Guanophoren  erzeugt einen iriszierenden Effekt. Es ist für die verschiedenen Blautöne und Grüntöne

(in Verbindung mit schwarz und gelb) verantwortlich.

 

Wenn der Guppy auf Grund einer rezessiven Grundfarbe nicht alle Farbzellen in vollem Umfang zur Verfügung hat, kann er auch nicht alle Farben oder Farbkombinationen ausdrücken. Zum Beispiel  eine rote Deckfarbe auf einem Guppymännchen zeigt sich auf der Grundfarbe Blond oder Albino besonders rein, da die schwarzen Farbzellen bei Grundfarbe Blond sehr klein sind oder bei Grundfarbe Albino ganz fehlen.


Es gibt eine Vielzahl von Deckfarben und Kombinationen von Farben und Mustern.

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